Die Polizei warnt über soziale Medien vor einem Anstieg von Wohnungseinbrüchen. Die Diebe wenden immer raffiniertere Betrugsmethoden an, um Menschen zu schädigen. Diese Betrugsmasche führt zu einer steigenden Zahl von Opfern, und die entstandenen Schäden sind nicht immer durch Versicherungen abgedeckt.
Ein alarmierendes Beispiel sind Betrüger, die sich als Wasserwerker ausgeben und behaupten, das Wasser in einem Haus wegen des Verdachts auf Salmonellenbelastung überprüfen zu müssen. Sobald sie im Haus sind, nutzen sie die Situation aus und entwenden persönliche Gegenstände. Die Polizei berichtet, dass diese Diebstähle immer vielfältiger werden: Die Täter geben sich nicht nur als Bankangestellte aus, sondern auch als Postboten, Handwerker oder Mitarbeiter von Energieunternehmen. Diese sich wandelnde Masche erschwert es den Bürgern, wachsam zu bleiben, und führt zu einer steigenden Zahl von Opfern dieser betrügerischen Machenschaften.
Es ist unerlässlich, den Diebstahl zu melden, da Schäden durch Betrug oft nicht von der Versicherung abgedeckt sind, weil keine Einbruchsschäden vorliegen. Zwar zeigen sich manche Versicherer kulant, dies hängt jedoch vom Einzelfall und den Versicherungsbedingungen ab. Der niederländische Versicherungsverband betont die Wichtigkeit der Diebstahlsanzeige, sowohl um die Glaubwürdigkeit des Betrugs zu belegen als auch um die polizeilichen Ermittlungen zu unterstützen.
Ältere Menschen sind besonders häufig Opfer dieser Betrugsmasche. Die Polizei rät daher, mit ihnen darüber zu sprechen und sie zu erhöhter Vorsicht gegenüber unerwarteten Besuchern zu mahnen. Die Polizei ermittelt derzeit in diesen Fällen und bittet die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit.
Um solchen Verbrechen vorzubeugen, empfiehlt sich dringend die Installation von Sicherheitssystemen. Beispielsweise können Überwachungskameras und Türklingeln ein wirksames Mittel sein, um Eindringlinge abzuschrecken und im Falle eines Verbrechens Beweise zu sichern. Präventive Maßnahmen können die Sicherheit Ihres Zuhauses deutlich verbessern.